Eine der bedeutenen Gedenkstätten für gefallene deutsche Marinesoldaten wurde vom 08. August 1927 an innerhalb von 101 Tagen in Laboe errichtet. Ursprünglich angedacht war die Gedenkstätte zum Gedenken an die im ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gedenkstätte auch für jene gefallenen Soldaten eingerichtet. Seit dem 30. Mai 1954, durch die Übernahme der Gedenkstätte durch den Deutschen Marinebund – erinnert sie allgemein an alle gefallenen Marinesoldaten aller Nationen und steht für eine friedliche Seefahrt auf allen freien Meeren.
Gebaut wurde die Gedenkstätte auf dem Gelände eines ehemaligen Panzerturms der Kieler Hafenbefestigung. Durch eine Wirtschaftskrise konnte nur der erste Teil des Ehrenmals fertiggestellt werden. 1933 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und am 30. Mai 1936 feierlicht eingeweiht.
Der Turm der Gedenkstätte ist 72 m hoch und trägt eine Aussichtsplattform auf seiner Spitze – diese ist über 341 Treppenstufen oder mit zwei Aufzügen erreichbar. neben dem Turm gehört ein großer 7000 m2 Innenhof, sowie eine Historische Halle, die heute eine Ausstellung zur deutschen Marinegeschichte beherbergt. Desweiteren befindet sich ein U-Boot als technisches Museum direkt vor dem Ehrenmal.
Preise und Öffnungszeiten, sowie weitere Informationen befinden sich auf der offiziellen Homepage des Deutschen Marinebundes.